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Mittwoch, 27. Oktober 2010

mein Berlin- Dazzle Danceclub

ja was soll ich groß dazu schreiben. neben dem white trash (zu dem es bald auch einen post geben wird, und das mein absoluter lieblingsladen in berlin ist) hänge ich wohl am meisten im Dazzle ab. schnell zwischen white trash und pong oder dem weg nachhause sprich in die m10 springen, ins dazzle gesprungen.
von aussen macht eigentlich nur die tolle, und wenn man besoffen ist sehr verwirrende, lichtshow auf dem boden, auf das dazzle aufmerksam. das ganze innere ist in rot und schwarz gehalten und das dazzle ist noch ein sehr junger club, mit gerade mal einem jahr.
freitags und samstag sind unterschiedlichset veranstaltungen und mittwochs konzerte. und da sind wir son beim eigentlichen thema, heute spielen im dazzle (ich glaube leider kommt niemand aus berlin meiner leser oder doch!?) Pedro Mountains Mummy und Glorysonic ab 21.00 uhr.

wenn ihr aus berlin seit oder gerade in berlin verweilt auch noch bock auf diese art von musik habt, und das ganze für umme dann schreibt mir(edit: meine zwei besten freunde haben sich dann gerade auch mal entschieden aus ihrer tagträumerrei aufzuwachen und mich zu begleiten, somit sorry das "für umme" muss ich streichen) , das einzigste ihr müsst mich ertragen. wiegesagt, 21.00 uhr fängst an, ich werd punkt neune da sein.

fotos werden dann nachgreicht, weil heute abenden erst gemacht werden.

Montag, 6. September 2010

mein Berlin- verliebt in eine stadt!

ich möchte mit einer berlin reihe anfangen. ich möchte mein berlin zeigen. und ich will heute anfangen zu meiner geschichte wie ich nach berlin kam und warum ich berlin so liebe, zu erzählen.

alles begann vor 23 jahren als ich in der nähe von münchen geboren wurde. münchen ist keine besondere stadt im vergleich zu berlin, aber sie war mir immer wichtig und irgendwie meine "flucht".
als ich 8 jahre war zogen wir von münchen ins schwabenland. in eine ministadt. dort kam ich von einer unbeschwerten, von meinem umfeld geliebten kindheit, in eine kindheit die nicht gerade rosig war. ich war aussenseiter und eigentlich wurde ich von meinem umfeld nicht mehr geliebt und geschätzt. das bedeutet ich wurde sehr einsam. bekam andere probleme (wie z.b. meine essstörung und meine krankheit) und wurde daher noch mehr zum objekt des spottes anderer.
auch ein schulwechsel half nicht. am ende war ich sogar an einem punkt an dem sich lehrer systematisch gegen mich zusammenrotteten.
mein einzigster halt war "münchen". meine freunde die alle in münchen lebten. jedes wochenende war ich in münchen, weil ich aus der dorfidylle, in der ich nie anschluss fand, flüchten wollte/musste. in münchen war ich immer geliebt worden.
alles zu überstehen im dorf, war nur mit dem gedanken möglich "nach der schule gehts sofort nach münchen!".
nach meinem schulabschulss ging es aber nicht nach münchen sonder direkt ins büro. ein 9-5 job erldiegen den ich nie wollte.
das ganze machte ich fast zwei jahre. bis ich irgendwann an einen punkt kam, an dem ich zusammengebrochen bin. ich konnte nicht mehr. ich lebte nur noch fürs arbeiten und arbeitet nur noch fürs überleben, damit ich arbeiten konnte. alle die ich zu dem zeitpunkt als meine freunde in der kleinstadt sah (ja die hab ich irgendwann dann auch gefunden) gingen weg. zum studieren, ins ausland oder sonstwohin. also kam noch meine einsamkeit dazu.
ich wusste etwas ändern zu müssen, also beschloss ich ganz spontan, erst 2 monate nach indien zu reisen und dann nach berlin um dort eine weiterbildung zu machen.
in indien angekommen, erzählte mir dann meine firma ich könne die weiterbildung aus finaziellen gründen nicht warnehmen. mein zimmer hatte ich aber schon fest gemietet.
ich überlegt einen tag und entschied mich trozdem nach berlin zu gehen.
in berlin angekommen fühlte ich mich sofort wohl. diese stadt hatte so viel zu bieten und ermöglichte einem so viel.
keine drei wochen in berlin entschied ich spontan aus dem bauch herraus, nach berlin zu ziehen. ich war der meinung sowieso nichts verlieren zu können. also fing ich an eine wg zu suchen und wurde schon in der ersten woche meiner suche fündig.  was mich bestätigte in meinem vorhaben!
viele bezeichneten meine schritt als mutig, für mich war es der einzigst richtige. ich hatte ein grundvertrauen daringehen dass sich alles zum guten wendet.
in berlin dann fest angekommen, war alles erstmal wie immer. ich hatte keine freunde, zwischenzeitlich auch keinen job mehr, aber lebte in einer geilen stadt.
das ganze ging etwa ein halbes jahr. ich wurde sogar von meiner mitbewohnerin auch sehr gemobbt.
und dann traf ich einen mensch, ganz unerwartet, der mir mein heutiges leben gegeben hat. ich rede hier von meinem ex freund. er führte mich in seinen freundeskreis ein, und seine freunde wurde meine. zwischenzeitlich sind wir getrennt, aber er hat mir sehr viel gegeben und dafür bin ich sehr dankbar.
ich habe wieder ein umfeld dass mich liebt, genau so wie ich bin. ich muss mich nicht rechtfertigen oder anderst sein, ich kann ich sein.
und ich bin glücklich, und zufrieden. ich habe den richtigen schritt gemacht und bin so unendlich froh mutig gewesen zu sein.


ich hoffe man kann nachvollziehen wieso ich berlin so liebe. berlin gab mir wieder ein leben.
ich werde jetzt eben nach und nach mein berlin zeigen!